Pflege FAQ – Deine Fragen beantwortet
Wie oft solltest du deine Red Wings pflegen?
Anders als bei vielen anderen Schuhmarken brauchen Red Wing Boots keine ständige Pflege.
Für die meisten reicht es völlig, die Boots ein- bis zweimal im Jahr zu pflegen. Widme dich der Pflege vor allem dann, wenn:
sich das Leder trocken anfühlt, oder
bevor du deine Boots für längere Zeit einlagerst
In diesem Rhythmus trocknet das Leder nicht aus – und du riskierst keine Überpflege.
Gönn deinen Boots eine Pause
Leder braucht Zeit zum Atmen. Nach ein paar Tagen durchgehenden Tragens solltest du deinen Boots mindestens einen ganzen Tag Pause gönnen, bevor du sie wieder anziehst. So kann die Feuchtigkeit vom Schweiß vollständig verdunsten und das Leder findet in seine natürliche Form zurück – das verlängert die Lebensdauer von Leder und Sohle.
Halte sie von der Heizung fern
Es ist verlockend, das Ganze zu beschleunigen – aber trockne deine Red Wings niemals in der Nähe eines Heizkörpers, einer Heizung oder in direkter Sonne. Große Hitze entzieht dem Leder zu schnell Feuchtigkeit: Es reißt, wird steif und verliert seine natürlichen Öle. Trockne sie immer bei Raumtemperatur, am besten mit Schuhspannern aus Zedernholz, damit sie beim Trocknen ihre Form behalten.
Warum zu viel Pflege schadet
Pflege ist wichtig, aber mehr ist nicht besser. Zu viel Pflege kann gleich mehrere Probleme verursachen:
1. Das Leder kann zu weich werden
Überschüssige Pflegemittel sättigen die Fasern, sodass sie ihre Struktur verlieren. Das kann zu einem „schwammigen“ Gefühl, tieferen Falten und weniger Halt führen.
2. Leder muss „atmen“
Zu viel Öl füllt die natürlichen Poren der Haut. Dadurch kann das Leder Feuchtigkeit nicht mehr richtig regulieren und schließt sie unter Umständen sogar im Boot ein.
3. Es zieht mehr Schmutz an
Eine überölte Oberfläche wird klebrig, nimmt schneller Staub auf und lässt die Boots stumpf wirken.
So testest du, ob deine Boots trocken sind
Du bist dir nicht sicher, ob deine Boots wirklich Pflege brauchen?
Diese einfachen Tests helfen dir weiter:
1. Tasttest
Fühlt sich das Leder steif, trocken oder papierartig an, ist es Zeit zu pflegen.
2. Biegetest
Biege das Leder am Vorderblatt vorsichtig. Zeigen sich helle oder scharfkantige Falten, braucht das Leder Feuchtigkeit.
3. Farbtest
Trockenes Leder wirkt an der Oberfläche oft leicht ausgeblichen, matt oder kreidig.
Zeigt sich keines dieser Anzeichen, sind deine Boots noch in bestem Zustand – dann ist keine Pflege nötig.
Woran erkenne ich, welche Lederart ich habe?
Klicke einfach hier – gib deine Artikelnummer ein und finde deine Lederart heraus.
Ölgegerbtes Leder
Diese Leder fühlen sich „ölig“ an.
Beispiele sind Legacy, Rough & Tough, Oil-Slick, Harness
Zu den Modellen zählen: 875, 8111, 8085, 1907, 2949, 4501, 8146, 4585, 3343
Glattleder
Diese Leder fühlen sich „poliert“ und „glatt“ an.
Beispiele sind Excalibur, Chaparral, Klondike
Zu den Modellen zählen: 9419, 9422, 9423, 101, 9196, 2966
Rauleder
Diese Leder sind „auf links gedreht“.
Beispiele sind: Muleskinner, Abilene, Mohave
Wenn du weitere Fragen hast, kontaktiere uns hier.
Pflegeanleitung für ölgegerbtes Leder
Leder mit öligem Griff
Pflegeanleitung für Rauleder
Rauleder und Nubukleder
Pflegeanleitung für Glattleder
Leder mit glatter Oberfläche
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